Coaching

Unwichtiges zu unterlassen ist eine wichtige Voraussetzung für Erfolg, auch in der Kommunikation.
Schließlich lässt die Konzentrationsfähigkeit der Menschen schnell nach. Mehr als drei wesentliche Botschaften lassen sich innerhalb einer Äußerung nicht vermitteln. Das gilt für Statements ebenso wie für Interviews.
An der Stelle sei erinnert an Vilfred Pareto, ein italienischer Volkswirtschaftler und Soziologe des 19. Jahrhunderts. Er analysierte, „dass innerhalb einer Gruppe von Aufgaben normalerweise die bedeutenden Dinge einen relativ kleinen Anteil der Gesamtaufgabe ausmachen“.

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Kurz und prägnant seine Meinung äußern oder den Standpunkt des Unternehmens darlegen, das ist Aufgabe eines Statements.
Klassischerweise hat es eine zentrale Aussage, die gleich am Anfang kommen sollte. Denn zu Beginn einer Äußerung hören die Menschen am aufmerksamsten zu. Schon nach wenigen Sätzen lässt jedoch ihre Konzentration merklich nach.

Deshalb beginnen Sie mit der zentralen Aussage, formulieren Sie sie knapp, klar, positiv, schlüssig und glaubwürdig.
Wählen sie maximal drei schlagkräftige Argumente, um Ihre zentrale Aussage zu bekräftigen und wiederholen sich als Fazit ihrer Ausführungen am Ende noch einmal ihre Kernbotschaft.

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„Je tiefer man eindringt, um so breiter wird es”, hat Goethe einmal über ein Gebiet gesagt, mit dem er sich erstmals beschäftigte. Mit den Kernbotschaften ist es auch so. Wenn man sich als Unternehmen genau überlegt, wofür man steht, gerät man leicht in Schwierigkeiten. Es geht schließlich um politische Festlegungen, nicht um technische Daten.

Es geht um Werte, um Emotionen, um Strategie, und erstens fühlt sich da jeder zum Mitreden berufen, zweitens engt jede Kernbotschaft den eigenen Spielraum ein. Und dennoch braucht man diese Botschaften. Spätestens, wenn sich eine Krise einstellt, muss das Unternehmen mit einer Stimme sprechen, und das geht nur, wenn man sich vorher festlegt. Die Verantwortung liegt bei der Unternehmensführung, denn sie bestimmt über die Strategie.

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Wie müssen Kernbotschaften gestaltet sein?

Kernbotschaften sind
• kurz
• positiv
• klar
• schlüssig
• glaubwürdig
• dauerhaft

Positiv, denn negativ formulierte Sätze merkt man sich schlecht. Sie erfordern Abstraktion und damit eine erhöhte gedankliche Leistung. Das menschliche Gedächtnis sitzt aber mehrheitlich im ältesten Teil unseres Gehirns, in dem, den wir von den Tieren geerbt haben. Und Tiere können eben nicht abstrahieren. Machen Sie es also sich und Ihren Zuhörern tierisch leicht und formulieren sie positiv!

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Eine positive Grundhaltung fördert den Erfolg – auch in der Kommunikation.

Aus positivem Denken erwächst positives Sprechen, und das kann man sich viel besser merken als negative Aussagen. Vor allem münden positive Worte in positiven Werken und damit im Erfolg.

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Ihr Auftreten entscheidet darüber, ob Ihre Botschaft ankommt. Studien belegen: Jede Äußerung wird zu 55 Prozent danach bewertet, ob die Optik stimmt, 38 Prozent macht die Sprache aus, der Inhalt erhält nur magere 7 Prozent der Aufmerksamkeit.

Wie können also Sie mit Ihrem Auftreten überzeugen?
Sorgen Sie dafür, dass Sie Ihren Auftritt als Redner bejahen. Stellen Sie sich möglichst bequem hin. Nehmen Sie - noch bevor Sie zu reden beginnen – Kontakt mit Ihrem Publikum auf. Schauen Sie die Menschen an. Öffnen Sie sich ihnen, fühlen Sie sie.

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