Coaching

Gute Botschaften sind wie ein Pfeil, der ins Schwarze trifft.
Bedenken Sie aber, dass Sie bei einem Interview nur eine begrenzte Zahl von Pfeilen im Köcher haben, weil bei jedem Auftritt die Uhr tickt, ob im Studio wegen der Sendezeit oder vor Publikum, weil seine Aufmerksamkeit nachlässt.

Überlegen Sie deshalb genau, was Sie sagen wollen. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche: Weniger ist mehr. Fassen Sie sich kurz. 
Maximal drei zentrale Botschaften bleiben bei Ihrem Publikum hängen. Der Rest verpufft. Die Konzentration der meisten Menschen reicht nicht für mehr.

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Haben Sie Lampenfieber vor einem Auftritt? Da sind Sie in guter Gesellschaft. Ein bisschen Lampenfieber ist gar nicht schlecht, das hilft einem nämlich konzentrieren. Zu viel Lampenfieber kann aber lähmen, und dann muss man etwas tun. Am besten, Sie schnüren sich dazu Ihr persönliches Maßnahmenpaket.

Nehmen Sie sich vor einem Auftritt genügend Zeit. Eine Stunde Ruhe vor dem Sturm ist ideal. Da können Sie zum Beispiel noch an die frische Luft, andere Themen zur Seite legen und letzte Vorbereitungen treffen. 

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Was Sie sagen, ist nur die Spitze des Eisbergs. Bei jeder Äußerung schwingt etwas mit, etwas, das viel mächtiger ist als Worte, nämlich die Beziehung zum Publikum. Die ist wie jede Beziehung von Emotionen geprägt. Über die Emotionen packen wir unser Publikum – oder wir verprellen es. Wer nur auf die Tatsachen achtet, die er mitzuteilen hat, der sieht nur die Spitze des Eisberges – und riskiert so den Schiffbruch. Denken Sie deshalb zuerst an den Seelenzustand Ihres Publikums. Was erwartet es von Ihnen? Was wünscht es sich? Was befürchtet es?

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Die Aktualität von heute entsteht mehr und mehr in Fernsehtalkshows. In diesen Sendungen bekommt Ihr Anliegen höchste öffentliche Aufmerksamkeit. Natürlich verlangt das Format aber auch ein gewissen Auftreten. Das ist aber leichter zu erlernen, als man vielleicht meint. Das wesentliche ist außerdem die Vorbereitung.

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Wenn Sie Bildschirmprofis bei der Arbeit zusehen und zuhören, werden Sie vielleicht manchmal neidisch, wie vorteilhaft die dabei wirken. Dabei reicht es, ein paar Regeln zu beherzigen, und schon sprechen Sie schon wie ein Profi, oder fast. Zunächst einmal: Sprechen Sie langsam und deutlich. Die meisten von uns sprechen unter Druck zu schnell und nuschelig. Dagegen gibt es ein einfaches Mittel: Treten Sie auf die Konsonantenbremse. Sprechen Sie jeden Konsonanten vollständig und sorgfältig aus. Zelebrieren Sie jeden von ihnen einzeln! Sie merken schon, wer das tut, kann gar nicht mehr zu schnell sprechen. Aber vielleicht sprechen Sie auch zu leise?

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Zu einem gelungenen Auftritt vor Kamera oder Publikum gehört Sachkunde, aber auch emotionale Präsenz. Die können Sie fördern, indem Sie richtig texten. Wer in einer großen Organisation arbeitet, kommuniziert in der Regel schriftlich. Die Schriftsprache prägt deshalb oft auch den mündlichen Auftritt, allerdings ist uns ihr Klang fremd. Deshalb verbindet sich damit auch kein emotionaler Ausdruck. Wer authentisch wirken will, muß deshalb ganz bewusst fürs Sprechen schreiben:

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