Unwichtiges zu unterlassen ist eine wichtige Voraussetzung für Erfolg, auch in der Kommunikation.
Schließlich lässt die Konzentrationsfähigkeit der Menschen schnell nach. Mehr als drei wesentliche Botschaften lassen sich innerhalb einer Äußerung nicht vermitteln. Das gilt für Statements ebenso wie für Interviews.
An der Stelle sei erinnert an Vilfred Pareto, ein italienischer Volkswirtschaftler und Soziologe des 19. Jahrhunderts. Er analysierte, „dass innerhalb einer Gruppe von Aufgaben normalerweise die bedeutenden Dinge einen relativ kleinen Anteil der Gesamtaufgabe ausmachen“.

Nach mehreren Studien verwenden die Menschen auf nebensächliche Aufgaben etwa 80 Prozent ihrer Zeit und erzielen damit aber gerade mal 20 Prozent der relevanten Ergebnisse. Die wirklich lebenswichtigen Dinge hingegen werden in 20 Prozent der aufgewandten Zeit erledigt und diese erzielen 80 Prozent der relevanten Ergebnisse.

Bei Gespräch ist das Verhältnis wahrscheinlich noch ungünstiger. Die wirklich wichtigen Dinge sind schnell gesagt. Doch nur wenn sie richtig verpackt sind, erreichen diese Botschaften auch ihren Adressatenkreis: Dazu müssen sie knapp, klar, positiv, schlüssig und glaubwürdig gehalten sein. Dann treffen sie den Kern, sind so genannte Kernbotschaften.

Wie solche Kernbotschaften formuliert werden, können Sie noch ausführlicher nachlesen in einem eigenen Beitrag darüber.

Klar ist: Je größer dank Internet die Medienvielfalt wird, desto wichtiger sind Kernbotschaften. Nur sie hört man aus der Kakophonie des Informationsdschungels heraus.

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