Augenkontakt ist die stärkste Brücke zu einem Gesprächspartner. Über diese Verbindung fließt nicht nur die Information, sondern ebenso die Emotion bei einem Interview, einer Besprechung, aber auch bei einer Ansprache in die Linse einer Kamera. Augenkontakt und Zuwendung sind auch zentral bei einer Rede vor großem Publikum. Denn sie machen deutlich, dass man sich auf sein Gegenüber uneingeschränkt einlässt.
Eine derart starke Brücke bauen Sie nur, wenn Sie den Blick frei haben für den anderen und ihn ständig nicht in ein Manuskript senken müssen.
Voraussetzung sind eine gute Vorbereitung und ein klares Konzept.
Kurt Tucholsky hat die zentrale Anforderung in seinen „Ratschlägen für einen guten Redner“ formuliert: Klare Disposition im Kopf - möglichst wenig auf dem Papier.
Kernbotschaften helfen Ihnen dabei, sich zu strukturieren. Wenn Sie sie ausformuliert im Kopf haben, können Sie sie wie eine Gerüst, wie eine Kleiderpuppe benutzen und den Rest der Garderobe an ihr als schmückendes und wärmendes Beiwerk aufhängen.
Je häufiger Sie sich in der freien Rede üben, desto überzeugender werden Sie und umso mehr Freude empfinden Sie selbst dabei, sich so uneingeschränkt Ihrem Publikum widmen zu können. Den Weg dorthin zeigt Ihnen ein Mediencoach.
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