Krisen sind weder gut noch schlecht, sie sind dem Wort nach einfach Entscheidungssituationen. Am besten begreift man sie als Chance. Gerät Ihre Organisation in eine Krise, dann brauchen Sie eine gute Kommunikation und vor allem Empathie.

Drei sichere Wege, die Krise zu verstärken statt sie zu beheben sind dagegen die Schweigemauer, die Salamitaktik oder das Schwarze-Peter-Prinzip.

 

Die Schweigemauer erhöht in Zeiten der wachsenden Medienpräsenz nur den Druck auf das Unternehmen, sich umfassend zu äußern.
Die Salamitaktik, also immer nur gerade so viel zuzugeben, wie die Journalisten schon herausgefunden haben, vermehrt das Misstrauen und sorgt für weiteres negatives Image.
Blame-Shifting, also zu Deutsch die Auslobung eines anderen als Sündenbock oder Schwarzen Peter wird von der Öffentlichkeit auch nicht geschätzt.
Was aber soll ein Unternehmen tun, wenn ein Missstand bekannt wird, Ursache und Lösung aber tatsächlich noch nicht geklärt werden konnten?

Vor allem an erster Stelle Mitgefühl mit den Geschädigten zeigen und den klaren Willen äußern, alles nur Erdenkliche zur Aufdeckung der Ursachen zu unternehmen.

Zeigen Sie Empathie und erkennen Sie an, dass eine Krise vorliegt. So schütten Sie den Graben zu zwischen Ihrem Unternehmen und der Öffentlichkeit.

Sätze wie die nachfolgenden helfen: „ Wir als Unternehmen YX sehen die missliche Lage der…Wir verstehen, wie schwierig es ist….. Wir fühlen mit…. Ohne Zweifel haben die Opfer…. Noch wissen wir nicht, wie…aber wir bemühen uns, zu helfen….aufzuklären…Dazu haben wir…. Wir werden prüfen, ob… Wir nehmen die Vorwürfe ernst….“

 

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