Fragen in einem Interview können unangenehm sein. Vielleicht ist Ihnen der Journalist nicht sonderlich sympathisch oder er wirkt aggressiv, vielleicht vermittelt er Ihnen das Gefühl, dass er Sie in die Enge treiben will.
Es ist verständlich, wenn manche Menschen sich in einer solchen Situation ärgern oder das Interview am liebsten abbrechen würden; ratsam ist es nicht.
Statt sich zu ärgern, besinnen Sie sich lieber auf die Möglichkeiten, das Interview mit Hilfe Ihrer eigenen Kernbotschaften in die richtige Richtung zu lenken. (Tipps dazu finden Sie in den Beiträgen Nr. 5 und Nr. 6).
Bleiben Sie zudem ruhig. Spätestens nach der dritten Nachfrage schlägt sich die Mehrheit des Publikums auf Ihre Seite, denn hartnäckiges Insistieren empfinden die meisten Menschen als zudringlich, unangenehm oder ermüdend. Vor allem aber versuchen Sie, positiv und offen zu bleiben. Die Kamera zeigt Ihr Gesicht, Ihre Haltung – und die Ihres Gesprächspartners. Sammeln Sie Pluspunkte mit Ihrer Offenheit und Ihrem Lächeln, auch wenn Sie einzelne Fragen abblocken müssen.
Bewundern Sie die Stärken Ihres Gesprächspartners und belächeln Sie seine Schwächen!
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