Wer seine Kernbotschaften parat hat, kann Gespräche und Interviews leichter beeinflussen.
Denn wer seine Geschichte knapp, klar, positiv, schlüssig und glaubwürdig in einem Satz erzählen kann, wird Gehör finden – oder es sich verschaffen können.
Wie?

Zum Beispiel durch Bridging, indem man eine Brücke zur Kernbotschaft baut. Diese Brücke kann man verbal unterschiedlich gestalten, etwa durch
„Was ich sagen kann ist …“ oder „Worauf es ankommt….“ oder „Richtig ist…“
Noch stärker wirkt Flagging.
Hier wird die Kernbotschaft herausgehoben, etwa oder „Entscheidend für uns ist…“ oder „Das Wichtigste in diesem Zusammenhang ist…“ oder „Besonders hervorheben möchte ich…“.
Man kann Aufmerksamkeit für die eigenen Kernbotschaften auch ködern: Hooking
Ein verbaler Köder ist zum Beispiel: „Viel wichtiger ist aber doch etwas anderes…“ Wenn man an dieser Stelle eine Pause einlegt, fragen viele Journalisten nach: „Was denn …?“ Damit erhalten Sie eine Steilvorlage für Ihre Kernbotschaft.
Besonders gute Kernbotschaften können auch als Schlagzeilen platziert werden: Headlining, zum Beispiel: „Wir haben ein Programm, das einmalig ist in der Branche!“ …“Wir haben die Lösung für…“ Anzuraten ist Headlining aber nur, wenn die Botschaft tatsächlich inhaltlich trägt. Unbegründetes Vorpreschen schadet langfristig mehr, als es kurzfristig nützt.
Durch ruhiges, tiefes Atmen
Und durch positive Konditionierung:
Ich fühle mich wohl!
Ich kann den Menschen etwas geben! Ich habe eine Botschaft.
Und noch einmal: das Publikum ist kein Säbelzahntiger!
Und an die Kernbotschaften denken!