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Haben Sie Lampenfieber vor einem Auftritt? Da sind Sie in guter Gesellschaft. Ein bißchen Lampenfieber ist gar nicht schlecht, das hilft einem nämlich konzentrieren. Zu viel Lampenfieber kann aber lähmen, und dann muß man etwas tun. Am besten, Sie schnüren sich dazu Ihr persönliches Maßnahmenpaket.

Nehmen Sie sich vor einem Auftritt genügend Zeit. Eine Stunde Ruhe vor dem Sturm ist ideal. Da können Sie zum Beispiel noch an die frische Luft, andere Themen zur Seite legen und letzte Vorbereitungen treffen.

 

Machen Sie sich körperlich locker. Dafür gibt es viele Übungen, die nicht gleich Schweißanfälle auslösen: Leichtes Hüpfen, von den Fersen auf die Zehen rollen, Arme kreisen, die Kopf- und Halsmuskeln durch vorsichtiges Dehnen entspannen.

Wichtig vor einem „Wort-Termin“ ist, daß Sie Ihre Stimme vorbereiten, etwa Singen, lautes überdeutliches Sprechen, das Aufsagen der Vokalkette a-e-i-o-u, durch Rollen der Zunge und Dehnübungen für die Lippen. Indem Sie abwechselnd ernst blicken und breit grinsen, lockern Sie außerdem Ihre Gesichtsmuskeln. So spüren Sie zum Beispiel, wo Ihre Mundwinkel sind, wenn Sie lächeln.

Zentrales „Aufwärmmoment“ sind die Atemübungen: Lassen Sie sich mit dem Oberkörper nach vorne fallen, bis die Luft aus den Lungen entweicht, richten Sie sich langsam wieder auf, strecken die Arme zur Seite und spüren Sie, wie sich Ihr Brustkorb und ihr Bauchraum wieder mit Luft füllen. Wiederholen Sie die Übungen, so oft es Ihnen gut tut.

Überprüfen Sie, ob Ihre Kleidung korrekt, vor allem aber locker und bequem sitzt und Sie nicht behindert. Frauen sollten darauf achten, dass Sie mit der gewählten Absatzhöhe ihrer Schuhe noch gut laufen können.

Wenn Sie mental ruhig und sicher sein wollen, können Sie zum Beispiel die Kernbotschaften wiederholen. Wenn Sie sie beherrschen, haben Sie in den zentralen Punkten die Kontrolle und damit keinen Grund für Stress.

Noch einen Schluck Wasser, noch einmal tief ein- und ausatmen – und es kann losgehen.

 

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